Urlauberfotos: Nichts als die nackte Wahrheit

06.04.2010 | Bottighofen
Über 1,5 Millionen Bilder ergänzen die Reisekataloge. Keine Oben-ohne-Aufnahmen

Kiloweise schleppen Menschen Reisekataloge nach Hause, um vom fernen Urlaub zu träumen und zu planen. Dabei hilft ihnen ein riesiger Fundus an authentischen Urlaubsbildern, die die Hochglanz-Katalogbilder ins rechte Licht rücken. Allein das Reiseportal HolidayCheck.de meldet einen neuen Rekord und bietet jetzt schon mehr als 1,5 Millionen authentische Gästefotos von Hotels zur Urlaubsplanung an.

Da taucht plötzlich beim Hobby-Fotografen eine hässliche Hochhaus-Silhouette hinter dem Traumhotel auf, an deren Stelle im Katalog noch strahlend-blauer Himmel glänzte. Auch Fotos aus den schwimmenden Hotels, den Kreuzfahrtschiffen, gehören dazu. Wo sonst hat der interessierte Urlauber die Möglichkeit zu erfahren, wie das Leben hinter den Bullaugen tatsächlich verläuft?

Die Vorteile der Urlauberfotos liegen auf der Hand. Gezeigt werden Aufnahmen von der Außenansicht, der Lobby, der Bar, der Zimmer und vom Ausblick des Hotels. Dazu gesellen sich noch realistische Bilder vom Hotelstrand, der Poolanlage sowie zahllose Fotos vom Restaurant und Büffet. "Diese Bilder sind ungeschönt und es gibt sie in einer großen Auswahl - anders als im Katalog", erzählt Tatjana Schmidt, Expertin für die Urlaubsbilder bei HolidayCheck.de, dem größten deutschsprachigen Bewertungsportal und ergänzt: "Der User erhält bei uns Hotelbilder oft vom ganzen Jahresverlauf. So sieht dann eben der Hotelstrand auf Mallorca im Winter anders aus als im Sommer."

Die Fotos sind immer mit dem Reisedatum versehen. So lässt sich auch erkennen, ob und wann das Haus renoviert wurde. Und anders als bei den Hotelbewertungen der Gäste dürfen die Hoteliers hier sogar selbst Bilder zur Verfügung stellen, die automatisch mit dem Hinweis "vom Hotelier zur Verfügung gestellt" "gekennzeichnet werden. "Letztlich ist jede Impression hilfreich", begründet dies Jörg Kampshoff, der bei HolidayCheck.de vor fast zehn Jahren mit der Sammlung von Urlauberfotos begann. Vor vier Jahren schließlich, reagierte er auf die technische Entwicklung. Seit die kleinen Digitalkameras auch spielend Videos aufnehmen, wurde das Bilderportal um Reisevideos ergänzt - über 24.000 Filme lassen sich so im Heimkino bereits ansehen.

Und peinliche Szenen, die mancher nach dem Urlaub doch lieber vergessen mag? Das Recht am eigenen Bild? Wie geht HolidayCheck.de damit um? "Tatsächlich gibt es nichts, was es nicht gibt", berichte Tatjana Schmidt aus ihrer langjährigen Praxis im Umgang mit den Fotos der Urlauber. "Wir sind extrem vorsichtig mit Personendarstellungen, vor allem bei Kindern", erklärt sie ihre Arbeit. "Ich wundere mich oft, was da an Nackedeis hochgeladen wird." Letztlich zählt nur, was dem Urlauber bei seiner Reiseplanung nutzen kann, "und die Tante Erna oben ohne am Pool, die brauche ich dafür nicht." Falls Fotos dem kritischen Blick des Qualitätsteam nicht standhalten, wird der User benachrichtigt und "die meisten reagieren positiv darauf", sagt Schmidt.

Urlaubsbilder gibt es schon mehr als Bewertungen. Einige Top User schaffen es daher schon auf unglaubliche 4000 Fotos, die sie der Netzgemeinde zur Verfügung gestellt haben.

Quelle: Pressemeldung HolidayCheck AG

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